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Aus der Gemeinschaft

Sanierung ist mehr als Arbeit am Bau – sie ist Pflege an der Seele des Ortes

Von Haiko Jakob Seite 40 im Heft 2 Minuten Lesezeit

Das ehemalige Teehäuschen wird als Geschichtspavillon wieder aufgebaut.

Während der vergangenen zwei Jahre hat sich unsere Lebensgemeinschaft kontinuierlich weiterentwickelt. Verschiedene Baumaßnahmen an Außen- und Gemeinschaftsbereichen wurden erfolgreich abgeschlossen; weitere Projekte befinden sich derzeit in der Umsetzung. Dabei standen sowohl die Instandhaltung als auch die Bewahrung der Identität sowie die Gestaltung einladender Orte für die Zukunft im Fokus.

Die Terrasse am Halmhaus ist fertiggestellt und wird bereits von den Bewohnerinnen und Bewohnern genutzt. Ihre Eröffnung wurde im Rahmen eines kleinen Bratwurstfestes würdig begangen. Am Morgensternhaus verbessert eine neu errichtete Überdachung der Gartensitzfläche die Aufenthaltsqualität: Ein Pavillon bietet Schutz vor Sonne und leichtem Regen und erzeugt durch indirekte Beleuchtung abends eine angenehme Atmosphäre. Die geplante Sichtschutzbepflanzung ergänzt ab dem Frühjahr 2026 diesen neuen Rückzugsbereich.

Der Außenbereich des Phönixhauses wurde umfassend renoviert und steht nun wieder für gemeinsame Aktivitäten und Veranstaltungen zur Verfügung. Um den Komfort weiter zu steigern, ist für das kommende Jahr die Installation eines pflanzlichen Sichtschutzes geplant.

Das ehemalige Teehäuschen, das künftig als Geschichtspavillon genutzt werden soll, wurde aufgrund erheblicher Bauschäden fachgerecht auseinandergenommen. Der Wiederaufbau erfolgt mit großer Sorgfalt, und die Übergabe ist für das kommende Jahr vorgesehen.

Erwähnenswert ist zudem der neu angelegte Pkw-Parkplatz, der ausreichend Kapazitäten bereitstellt und moderne Beleuchtungstechnik integriert. Dieses Projekt wurde erforderlich, da der bisherige Stellplatz zugunsten des Ginkgohauses aufgegeben werden musste.

Fortschritte, die weniger offensichtlich sind, zeigen sich bei der Parkbepflanzung, deren Entwicklung stetig fortschreitet. Das Haus Am Wald befindet sich weiterhin im Umbau; erste Erfolge lassen auf einen pünktlichen Bezug durch neue Bewohner hoffen. Auch innerhalb der Gebäude wurden Verbesserungen vorgenommen: Im Rosenhaus erfolgte eine Neugestaltung des Treppenhauses, und im Förderbereich wird eine neue Schiebetür installiert.

Der gesamte Veränderungsprozess resultiert aus dem Engagement vieler Beteiligter und einer Vielzahl von Ideen. Ziel war nicht ausschließlich die Sanierung, sondern auch die Wertschätzung des Bestehenden und die Schaffung zukunftsfähiger Wohn- und Lebensräume. Schrittweise entsteht so Neues auf einem soliden Fundament bewährter Strukturen.

In der Achtung vor dem Alten liegt die Kraft für das Morgen.

Text: Haiko Jakob

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